Artikel mit den Tags: Dissertation

15 März 2022

Vom Wissensnetz zur Gliederung

Posted in Wissenschaftliches Schreiben

Vom assoziativen Wissensnetz ...
„Aber es hängt doch alles mit allem zusammen!“
Vom assoziativen Wissensnetz zur linearen Struktur

Vielleicht stecken Sie gerade in der Schreibphase Ihrer Dissertation und stehen an folgenden Punkt: Sie haben ein großes Netz aus Forschung, Wissen, Ergebnissen und Erkenntnissen geknüpft, in dem alle Aspekte miteinander verbunden sind. Dieses Netz könnten Sie auch wunderbar visuell darstellen: als eine große Landkarte, Mind Map, ein Spinnennetz oder einen Sternenhimmel. Und nun stehen Sie vor der Herausforderung, dieses Netz in eine – irgendwie künstlich filetierte – lineare Struktur zu überführen.

Zugegeben ein Problem, das vor allem Promovierende der qualitativ arbeitenden Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften haben.

18 August 2021

Schreibgipfel erklimmen

Posted in Wissenschaftliches Schreiben, Schreiben im Beruf, Kreatives Schreiben

Blick vom vorderen auf das mittlere (rechts) und hintere (links) Hörnle, dahinter die Alpen
Schreibgipfel erklimmen.
Was die drei Hörnle mit den eigenen Schreibzielen zu tun haben

Manche Schreibimpulse entstehen einfach so in der Natur und in Bewegung. Dieser „Hörnle-Impuls“ für Schreibziele und andere Ziele lag im Sommer bei einer Wanderung am Wegesrand und wollte mitgenommen werden.

Was war passiert?

26 Oktober 2020

Raus aus dem Teufelskreis - Von Ausschlafen, Urlaub und Feierabend während der Promotionszeit

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Raus aus dem Teufelskreis - Von Ausschlafen, Urlaub und Feierabend während der Promotionszeit
Raus aus dem Teufelskreis – Von Ausschlafen, Urlaub und Feierabend während der Promotionszeit

Zugegeben, es war eher unüblich: In den letzten zwei Jahren meiner Promotion, der hauptsächlichen Schreibphase, habe ich jeden Morgen ohne Wecker ausgeschlafen, vor 10 Uhr war ich selten im Büro, denn auch wenn ich Lerche heiße, bin ich eher eine Eule. Die Mittagspause war ausgiebig und schloss mit einem gemeinsamen Kaffee mit den Kolleg:innen ab, Feierabend war nie später als 18 Uhr, eher früher. Die Wochenenden waren ausnahmslos dissertationsfreie Zone und drei Wochen Sommerurlaub habe ich mir ebenfalls nicht nehmen lassen. Also kurz: Ich habe das getan, was unter Promovierenden schon mal eine gerümpfte Nase bedeuten kann: die Freizeit ohne schlechtes Gewissen genießen, den Urlaub wirklich zum Ausspannen nutzen. Meine Dissertation habe ich drei Monate nach Projektende abgegeben, mit einem guten Gefühl.

23 August 2019

Abschlusskrisen

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Abschlusskrisen
Die Abschlusskrise bei einer Dissertation

Eigentlich ist die Dissertation schon fast fertig. Eigentlich. Fast. Und dieses „eigentlich“ und „fast“ zieht sich schon viel zu lange hin, belastet enorm, wirkt sich irgendwann auf alle anderen Lebensbereiche und -planungen aus. Es ist, als würde jemand die Pausentaste gedrückt halten, so dass es weder vor noch zurück geht.